Grammatik der Insekten 1 / 2

 

 

 

 


Seminar an der Universität der Künste Berlin, Sommersemester 2006 am Bereich Ästhetische Praxis.
Mit Prof. Kirsten Langkilde, Thomas Schelper und Dipl. Des. Thomas Lüdecke

Ziel ist die Sensibliliserung für Form, das Abstrahieren und das Vertiefen der Kenntnisse der Gips Abformtechniken.
Beispielhaft wird mit Insektenmorphologie gearbeitet. Ein Insektentyp (z.B. Rosenkäfer, Honigbiene) und eine Charakteristik (wie z.B. Widerstandsfähigkeit, Turbulenz, Rotation, etc) werden zugelost. Ausgehend von dem Insekt werden 3 Module entwickelt und in Ton modelliert, die eine Veränderlichkeit des abstrahierten Insekts innnerhalb der Serie zulassen, wobei die Charakteristik ablesbar ist. Mit den erlernten Fähigkeiten in den Abformtechniken stellen die Studierenden eine Kleinserie von sieben Gipspositiven her. Die Insekten werden auf der Jahresausstellung der UdK, dem „Rundgang“ 2006 gezeigt.

Kriterien der Modelle:
Formidentität-Systemidentität,
Proportion,
Volumenverteilung,
Komposition,
Orientierung im Raum,
Positiv-Negativ Raum,
Licht-Schattenverhältnis,
Oberflächenbeschaffenheit, ect.
Grösse: Passend auf die eigene Hand